Energieausweise für Immobilien

Von der Waschmaschine und dem Fernseher kennt man bereits die bekannte Energieskala. Doch auch für Immobilien gibt es derartige Skalen. Diese werden natürlich nicht einfach auf das Haus oder die Immobilie geklebt. Man findet die Angaben in einem sogenannten Energieausweis wieder. Doch, worum handelt es sich bei diesem Dokument?

Was sind Energieausweise?

Die Energieausweise, welche auch oftmals als Energiepass bezeichnet werden, umfassen in der Regel mehrere Seiten. Auf diese kann man einsehen, welche Energiestandards das Haus oder die Immobilien erfüllen kann. In Deutschland ist der Energieausweis Pflicht. Das bedeutet, dass jeder potenzieller Käufer oder Mieter diesen verlangen kann. Auf diese Weise kann man in kürzester Zeit einsehen, wie die Wirtschaftlichkeit der Immobilie im Bereich der Energie ausfällt. Auch Rückschlüsse auf die Beschaffenheit und die Dämmung des Gebäudes können somit geschlossen werden.

Zwei verschiedene Arten

Bei den Energieausweisen kann man zwischen zwei verschiedenen Varianten unterscheiden. So gibt es den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Grundsätzlich haben diese Ausweise eine Gültigkeit von 10 Jahren. Dannach müssen die Dokumente erneuert werden, da sich die Standards weiterentwickeln. Insbesondere für ältere Häuser, in denen mehreren Parteien wohnen können, ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben. Dieser fällt in der Regel etwas kostenintensiver aus, da er auf einem fachmännischen gutachten basiert.
Die Kosten können von Bundesland zu Bundesland verschieden ausfallen. Auch der Anbieter, welcher das Gutachten durchführt, kann den Preis beeinflussen. Ein Bedarfsausweis kann durchaus zwischen 150 und 1.000 Euro kosten.
Neuere Häuser, welche nach 1977 gebaut wurden, kommen mit dem sogenannten Verbrauchsausweis aus. Dieser basiert nicht auf einem speziellen Gutachten und ist demnach auch wesentlich günstiger. Einen solchen Verbrauchausweis kann man bereits für 30 bis 100 Euro erhalten.

Wo kann man einen Energieausweis erstellen?

Benötigt man einen sogenannten Verbrauchsausweis, so kann man diesen ganz einfach beim Energieversorger anfordern. Diese übernehmen die Aufgabe und stellen den Ausweis in kurzer Zeit aus. Benötigt man jedoch einen Bedarfsausweis, so gestaltet sich die Angelegenheit ein wenig komplexer. Dieser kann lediglich durch Bauberufe ausgestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Architekten, Ingenieure oder Handwerker. Es lohnt sich, wenn man ein unternehmen beauftragt, welches sich auf die Energieberatung spezialisiert hat. Diese besitzen ein hohes Fachwissen und können ein detailliertes Gutachten erstellen.
Gefördert wird der Energieausweis für die Eigentümer der Immobilie jedoch nicht. Dennoch stellt dieser eine Pflicht dar. Es ist sinnvoll, wenn man den Ausweis direkt mit einer Energiesparberatung verbindet. Hier kann man für die Beratung einen Zuschuss beantragen und somit das Honorar zahlen.

Welche Konsequenzen drohen ohne Ausweis?

Kann man den Energiepass nicht vorweisen, so zieht dies Konsequenzen nach sich. In der Regel wird dies mit einem Bußgeld geahndet. Dieses kann teilweise schmerzhafte Höhen annehmen. So sind Bußgelder bis zu einer Höhe von 15.000 Euro möglich. Aus diesem Grund raten viele Verbände einen Bedarfsausweis erstellen zu lassen. Somit ist man stets auf der sicheren Seite. Ein Bedarfsausweis deckt alle wichtigen Informationen ab und kann sogar als Grundlage für spätere Sanierungsarbeiten verwendet werden. In diesem Plan stehen unter anderem auch Verbesserungsvorschläge. Verkauft oder vermietet man eine Immobilie, so sollte man eine Kopie des Bedarfsausweises mit an den Käufer oder Mieter aushändigen. So sichert man sich umfassend ab.

Auch interessant...

Ein Treppenlift zu Hause erhält Ihre Unabhängigkeit

Wohnung einrichten

Überdachung im Garten errichten

Waffenshop

Finca Mallorca

Kleine Räume größer erscheinen lassen – So einfach geht’s

Das brauchst Du um zu Hause Pralinen herzustellen

Fliegengitter anbringen: Insektenschutz für alle Fenster und Türen

So schützt man sein Kaninchen am besten vor Regen

Zimmerpflanzen richtig pflegen – so einfach geht’s

Das perfekte Badezimmer

So macht man sein Zuhause sicher