Waffenshop

Eine Waffe ist prinzipiell einfach ein Rohr mit einem Loch, allerdings brachte die Erfindung des ersten Gewehres eine grundlegende Wende mit sich. Zu Beginn waren es insbesondere der Rauch und der Schall, der die Gegner mehr und mehr verwirrte, allerdings haben sich Waffen heute zu einem tödlichen Präzisionswerkzeug entwickelt.

Die Entwicklung der Waffentechnik wurde durch drei hochexplosive Stoffe revolutioniert. Hierbei handelt es sich um Holzkohle, Salpeter und Schwefel. Das Schießpulver wurde damals in China entwickelt und im 13. Jahrhundert war es dann auch in Europa bekannt. Das älteste Gewehr wurde dann etwa 100 Jahre danach gebaut, allerdings handelte es sich hierbei einfach um ein Rohr, das am Ende verschlossen war.

Die Pulverladung wurde durch ein gebohrtes Loch entzündet. Kurz später entwickelten sich dann Arkebusen, also Waffen, die mit einer Lunte gezündet wurden. Diese waren sogar schon mit Holzstücken ausgestattet und somit konnten gute Schützen schon sehr gut zielen. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde von Leonardo Da Vinci der Zündmechanismus entwickelt. Das System war damals aber sehr komplizier t und somit auch sehr teuer. Deshalb konnte es zunächst auch nicht das Luntenschloss ers
etzen. Plötzlich konnten jedoch Waffen einfach per Hand hergestellt und nur mit einer Hand bedient werden. Das waren dann die Pistolen. Heutzutage kann man einfach in den Waffenshop gehen und sich ein Gewehr seiner Wahl kaufen.

Früher gab es solch einen Luxus jedoch nicht. Die Waffenhersteller entwickelten nach und nach immer bessere Modelle und Zündvorrichtungen. Als nächstes wurde das Steinschloss erfunden. Hierbei handelt es sich um einen Feuerstein, der zwischen Klemmbacken befestigt wurde. Sobald der Schütze den Abzug betätigte, wurde der Stein nach vorne geworfen und schlug Funken. Danach gelingt es ausgerechnet einem Geistlichen, eine der größten Revolutionen im Bereich der Waffen zu schaffen. Im heimischen Labor braute er aus explosiven Salzen und anderen Chemikalien das Knallpulver und lies es im Jahre 1807 sogar patentieren. Hiermit konnte genügend Hitze entwickelt werden, damit eine Ladung Schwarzpulver
entzündet werden konnte.

Vor der Erfindung des Knallpulvers musste erst einmal mit Stahl und Stein ein Funke erzeugt werden, der dann schließlich das Zündkraut entzündete. Dann wurde die Treibladung in Gang gesetzt, die wiederum das Geschoss durch die Waffe jagte. Dank der neuen Technik verkürzte sich die Zeit zwischen Abziehen und Zündung enorm. Zudem wurde keiner mehr durch den Rauch vorgewarnt.

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